Reviews
Hit of Shit - Herman Roggeveen
Het Nederlandse antwoord op de stroming Amy Winehouse - Adele - Duffy? Artiesten als Caro Emerald, Jodie Kean en de Wicked Jazz Sounds Band worden genoemd. Maar zij maken toch eigenlijk allemaal weer andere muziek. Nee, als ik dan een act zou moeten noemen, dan ga ik voor het Brits-Nederlandse gezelschap Laura Vane & The Vipertones. Na een geslaagd optreden op North Sea Jazz is er nu eindelijk een single uit in Nederland - Am I Dreaming? - en komt het album er ook aan. Am I Dreaming lijkt een instant hit.
Laura Vane is natuurlijk zo Brits als het maar zijn kan. Het Hollandse sausje moet worden gezocht in The Vipertones, waar onder andere Ton van der Kolk en Phil Martin van deel uit maken. Beiden afkomstig uit de regio Dordrecht en in het jazz-wereldje bekende lui.
Am I Dreaming? heeft een verrukkelijk 60's-orgeltje en kenmerkt zich verder door het staccato ritme van drum, bas en gitaar. Am I Dreaming wordt afgetopt door subtiele blazers en natuurlijk de stem van Laura Vane. Want oei, wat heeft zij een lekker rauwe strot. Dat uiterlijk moet natuurlijk nog iets aan gebeuren, het is nu net of je naar Madonna uit de jaren ‘80 zit te kijken. Hoewel dat ergens ook wel weer zijn charme heeft.
Laura Vane & The Vipertones gaan deze lente Nederland veroveren. Te beginnen vanavond in De Wereld Draait Door. Hier gaan we nog heel lang plezier aan beleven.
Laura Vane & The Vipertones - OOR Magazine
Beng! Opener Roof Off mikt meedogenloos laag onder de gordel. Laten we meteen maar grof geschut inzetten zal Laura Vane gedacht hebben. Met die knalharde groove en gepassioneerde soulstrot is dat een fluitje van een cent. Ondanks haar 28 lentes loop dit Britse fenomeen al heel wat jaartjes mee in de muziekbusiness en leende ze haar stem onder meer aan Gnarls Barkley, Mike Skinner aka The Streets en Omar. Hoewel ze al eerder cd's uitbracht mogen we dit titelloze album zien als haar officiële debuut. De Engels/Nederlandse combine met Jonathan Radford (Diesler), Phil Martin (Jazzinvaders) en Ton van der Kolk (Soul Snatchers) binnen de gelederen die Laura rugdekking geven, is op maat gesneden voor haar soepele stem. Gloedvol laveert de uit Brighton afkomstige en vanuit Dordrecht opererende zangeres tussen Detroit en Memphis, tussen de gesofisticeerde soul van Motown en de rauwe aardsheid van Stax. Op smaak gebracht met een fikse stoot seventies funk. In heel Europa liet de, live tot een bijna tienkoppige funkeenheid opgewaardeerde band menig verschroeid podium achter, maar ook op plaat blijft hun verslavend swingende sound moeiteloos overeind. Wereldklasse. -> link
MARCEL HAERKENS
Laura Vane - "Blue Eyed Funk Viper"
Musik befindet sich in ständiger Bewegung. Ohne jenen Einfluss gäbe es nicht diese oder jene Strömung, ohne diese eine Stilblüte, diesen anderen großen Hit, würde dieses oder jene Album, Künstler X oder Sänger Y völlig anders klingen. Soul macht da keine Ausnahme. Das Genre hat sich in den letzten Jahren, Jahrzehnten, einer Vielzahl von Entwicklungen und Strömungen hingeben wollen und teils müssen.
Funk und Soul mit Retroschick - aktiv-musik-marketing.de
Wo Unique draufsteht ist der Groove drin - und zwar Retro Style. Der neue Output vonLaura Vane &The Vipertones fällt in die Abteilung neuer Soulsängerinnen wieAlice Russel oderNicole Willis. Obwohl die Zutaten komplett demJames-Brown-Cookbook entliehen sind und wirklich gar nichts Innovatives dieser Musik abzugewinnen ist, ist das Songwriting so clever, dass man den Retro-Faktor auch nur als Verpackung nehmen kann. Gute Popsongs überleben in jeder Hülle. Schon der erste Titel"Roof Off" weist den Weg in Richtung Sixties."Did It Anyway" nimmt uns mit nach Motown und zelebriert die Magie von klassischen Backgroundchören und schnittigen Bläserstatements. Die Zitate sind manchmal schon etwas unerhört wie bei"You Give Me What I Want", das mit dem Intro zu"You Can Leave Your Head On" startet, aber genau das verwandelt eine öde Rumsitz-Angelegenheit in eine wilde WG-Party.
Keepitrollin.de - september 2009
The Dusseldorf label is unique since 1988 for a cool blend of funk, soul and groove. A collective of experienced musicians who have made Britain and the Netherlands, together with other exceptional radio project, this gives the modern R & B from his slumber. The concept is just like so many in the last 25 years been totally disfigured. 1941 first appeared, called rhythm and blues ever since really the style of African-American pop music. Basically this is the recourse to the roots of gospel music, spirituals and blues. The driving rhythms fused with hip vocals of Doo Woop and church gospel phrases later Soul. - Since the end of the 90s, originally from Brighton Laura Vane writes their own material and has released four albums now, which also cover Electronica and House. Along with providing multi-instrumentalist Jonathan Diesler 'Radford (Tru Thoughts) and six other guys Laura Vane, which was modified as a backing singer for The Streets at work, probably one of the best Soul-/Funk-Alben the past ten years. Here the bass is pumping as at best Stax and Motown era. If it then becomes more modern times, are the Neptunes to Pate. And everywhere Laura's powerful moves, earthy and refreshing Etta James-meets-Janis Joplin's voice the term "R & B" back into a pleasing light. Stylish and groovy.
Roland Grieshammer
1beat.de - september 2009
Die Geschichte der starken Frauen im Bereich Soul & Funk geht weiter. Nachdem die neue Bewegung an authentischer Funk und Soul-Klängen mit Sharon Jones (Dap-Kings), Alice Russell (QSO) und Mayka Edjo (The Sweet Vandals) drei charismatische Frontfrauen als Aushängeschilder fungieren, kommt schon die Nächste hinterher.
Aber das ist eigentlich so nicht ganz richtig. Die britische Soulröhre Laura Vane ist schon einige Zeit im Musikgeschäft tätig und hat bereits mit illustrierte Produzenten und Künstlern wie MJ Cole, Gnarls Barkley, Mike Skinner oder Robbie Rivera für deren (Dance-)Projekte gearbeitet und ihre Stimme geliehen. Nun ist sie jedoch zu der rohen Form des Rhythm & Blues gekommen und überzeugt mit ihrem intensiven Auftreten so, dass man meinen könnte sie hätte die letzten 10 Jahre nix anderes gemacht.
Vier Alben hat die Dame mittlerweile veröffentlicht, durch die ihr immer wieder die Vergleiche mit Größen wie Etta James zugeordnet wurde. Auch wenn James James ist und Vane Vane kann man durchaus eine Parallele in der Passion in den Stimmen der Damen hören. Dort wo auf ihren Solowerken der Soulfaktor etwas dem Pop und Jazz wich, wird er in Kombination mit The Vipertones voll ausgefahren.
Wie auch bei den anderen bereits angeführten Damen ist es nicht nur ihre einzigartige Stimme sondern ihre quirlige Persönlichkeit die ihren Beitrag zum Album zu etwas Besonderem machen. Kraftvoller wirkt ihr Gesang in Zusammenarbeit mit den Funk-erprobten Musikern Jonathan Radford (Diesler), Phil Martin (Jazzinvators) und Tom Van der Kolk (Soul Snatchers). Unter dem Banner AIFF haben diese Jungs bereits vor einigen Jahren für Aufregung sorgen können und gezeigt dass sie alte Schule genauso gut wie die modernen Interpretationen perfekt beherrschen.
Was sie Live auf der Bühne schon u.a. beim „Unique Soul Weekender" im Köln oder auf dem iJazz-Fevival angekündigt haben, bestätigt sich jetzt auf dem Album. Dank Amy Winehouse und Duffy wurde das Interesse an guter Musik auch teilweise im Mainstream wieder geweckt. Man darf blind darauf vertrauen beim Kauf dieses Album dass man alles richtig macht und Laura mit ihrer Gang nahtlos das weitermacht, was Amy vor drei Jahren großflächig losgetreten hat. Miss Vane hat absolut das Potential dazu. Monströse Songs wie „Steam" oder „Roof off" sind für schweißtreibende Deep-Funk Partys geschmiedet worden und sind kleine, knackige Hits. Das die Dame auch großartige Musik schreiben kann darf man an dem etwas ruhigeren Stück „No Words" bestaunen, was durch das einfühlsame „So much love" noch mal getoppt wird. Das Energiebündel aus Brighton weiss genau ihr Selbstbewusst sein und Sexappeal einzubringen („You give me what I want") und unterstreicht so noch mal ihre Persönlichkeit als autarke Künstlerin die gehört werden will.
Peter Hagen
Soullady - triggerfish.de - august 2009
Abseits von verkoksten und versoffenen Musikgenies hat die britische Musiklandschaft durchaus noch ernstzunehmende Musiker zu bieten. Im Soul - und Funkgenre wildert nun LAURA VANE mit Ihren VIPERTONES. Sie hat Sexappeal und Stimme, etwas das man von Ms. Winehouse nicht mehr behaupten kann, die hat nur noch Stimme.
Dabei ist LAURA VANE auch keine unbekannte mehr, bereits 2006 wirkte Sie bei Mike Skinners STREETS mit, wenig später war Sie mit GNARLS BARKLEY aktiv, während in der Zwischenzeit vier Soloalben von Ihr erschienen sind. Nun solls gemeinsam mit den VIPERTONES aber durch die Decke gehen, was mit dem selbstbetitelten Debüt durchaus gelingen könnte. Frisch tropft hier der Soul mit tanzbaren Funkbeats als Infusion direkt in die Soulbahn und lockt mithilfe von Lauras kraftvoller Stimme so manchen Ohrwurm aus den Löchern. Leider fehlt es etwas an Wiedererkennungswert in der Stimme, was das beschwingte Tempo des Albums aber wettmacht. So fackelt „Roof off" nicht lange und teleportiert sich direkt ins Gehör, einen Umweg über mehrstimmigen Refrain macht „Am i dreaming?", lässt dafür aber 60s Soulladies aufleben. Mit „Man of your word" kehrt der Funk ein, die Bläsersektion gibt sich triumphierend über den lässigen Beat, schwofend begibt sich „no words" von den Tanzflächen in die Schlafzimmer. Der musikalische Background lässt „Good morning" als solchen tatsächlich erscheinen und gibt der blonden Britin sogar einen echten Vibe von Blackness in Ihrer souligen Stimme.
Soul-und Funk in Ihrer poppigen Variation bietet LAURA VANE mit Ihren VIPERTONES an. Die überragende Musikgruppierung lässt instrumental nichts anbrennen und auch Laura Vanes Stimme beherrscht Ihr Metiere eindrucksvoll, jedoch nicht überragend. Nach einer zweiten Amy Winehouse muss wohl noch weiter gesucht werden....
markus söllnerr
Week CD - Freefm.de - August 2009
Laura Vane hat Sexappeal, Stil und eine tolle Stimme - sie vereint Soul, Funk und R'n'B in einer Person. Seit etwa 10 Jahren schreibt die aus Brighton stammende Künstlerin eigene Songs, und veröffentlichte bereits vier Solo-Alben. Darüber hinaus arbeitete sie mit Chartgrößen wie Gnarls Barkley oder The Streets zusammen.Soul und der originale R&B ist ja derzeit so was von „In"! Das ausgerechnet die kommerzielle Gallionsfigur dieses Trends derzeit mehr damit beschäftigt ist Drogen zu konsumieren und sie anschließend wieder zu entziehen, schafft Platz. Platz zum Beispiel für eine Dame die sich Laura Vane nennt. Ihr neues Album „Laura Vane & the Vipertones" ist nun kurz und knapp genau das Album das Amy gerade nicht hinbekommt. Stimmlich zwischen dem Soul von Etta James und der Phrasierung von Janis Joplin hat sie 11 Songs aufgenommen, die so auch aus den späten sechzigern sein könnten - sind sie aber nicht. Authentisch wirkt dabei natürlich auch die Tatsache das sie dafür gerade mal 35 Minuten Zeit benötigt - 35 knackige gelungene Minuten - manchmal ist weniger eben auch mehr.
Cd der Woche - www.hr-online.de - august 2009
Amy Winehouse hat vor einigen Jahren mit Bienenkorbfrisur und Minirock und vor allem mit ihrem unvergleichlichen Gesang auf sich aufmerksam gemacht und eine neue Retrowelle losgetreten. Soulsängerinnen, die im Stil der 60er Jahre auftreten und singen, sind gefragt wie nie.
Und so gibt es vor allem aus Großbritannien eine ganze Reihe junger Sängerinnen auf den Spuren des alten Soulsounds. Zu Duffy, Joss Stone und Adele gesellt sich nun noch eine hinzu: Laura Vane. 28 Jahre ist sie jung, kommt aus Brighton und muss sich hinter den eben genannten Souldamen nicht verstecken. Zusammen mit ihrer Band The Vipertones hat sie ihr erstes Album veröffentlicht, wir haben es zur hr1 CD der Woche gemacht. Henning Eichler stellt es vor:
Der Song "Am I Dreaming?" ist kein Titel der Plattenfirma Motown und er ist auch nicht Mitter der 60er aufgenommen. Der Song ist brandneu und es singt Laura Vane. Die blondgelockte Engländerin hat einen Narren an alten Sounds und Songs gefressen. Soul und Funk der 60er und 70er- das ist ihre Welt. Rund zehn Jahre hat sie sich im stillen Kämmerlein damit beschäftigt. Bis sie endlich die richtigen Musiker für diesen Sound findet - übers Internet. Eine holländische Band ist auf der gleichen Wellenlänge wie Laura. Ihren ersten Auftritt spielen sie ohne gemeinsame Probe, erzählt die Sängerin: "Es war ein fantastisches Konzert. Die 2 Tage danach haben wir viele Stunden damit verbracht, im Studio Ideen auszutauschen, Sachen auszuprobieren und zu schauen, wie jeder so arbeitet. Es waren sehr produktive Tage, wir haben unsere erste Single geschrieben und aufgenommen. Wir haben einen guten Draht zueinander und haben festgestellt es wäre ein Verbrechen, wenn wir nicht zusammen weitermachen würden.
"Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist jetzt da: Das Debütalbum von Laura Vane und ihren Vipertones. Ein Album, das in alten Sounds schwelgt, aber nicht den Anschluss an die Gegenwart verliert. Mit viel Liebe zum Detail haben die Vipertones Soul-und Funksongs geschrieben. Ideen holen sie sich bei James Brown und den alten Motown Platten. Regel Nummer eins: es muss groooven. Laura liefert die Texte und hat übrigens keine Bedenken, mit den anderen angesagten Souldamen in einen Topf geworfen zu werden: "Duffy, Winehouse, Joss and Adele sind Soulsängerinnen und bestimmt werden die Leute Verbindungen zu mir sehen. Aber was uns unterscheidet sind unsere einzigartigen Stimmen und das Songschreiben. Ich habe eine markante Art, wenn es um Funk geht. Die anderen sind bekannter für ihren Mainstream Soul."
Neue Songs, die alt klingen. Warum ist eine 28 jährige so vom Retro Sound fasziniert? - "Ich fühl mich damit aufrichtig, sicher und angeregt. Jeder in der Band hat eine ordentliche Sammlung alter Soul und Funkplatten. Wir mögen aber auch neue Sachen. Unser erstes Album hat den Sound der Musik, die wir lieben. Jetzt bin ich gespannt, zu erkunden, wie sich das entwickelt."
Die Entwicklung wird es ganz sicher geben. Denn die Leidenschaft, die Laura Vane und ihre Vipertones für Soul und Funk hegen, schwingt in jedem Song mit.
Wegofunk.com - august 2009
Blonde, Anglaise, des featurings prestigieux avant de se lancer seule (Gnarls Barkley, Omar, TheStreet), Laura Vane a de quoi se faire cataloguer Alice Russell bis en un rien de temps. Surtout qu'avec ses Vipertones elle vient elle aussi jouer des hanches dans le créneau Soul rétro, là où lemade in britain est désormais la référence. Avec des déchets au sens propre comme au figuré. Eventuelle confusion + saturation du genre, on a connu des conditions meilleures. Pourtant sans être LA sortie de l'année, Laura Vane & The Vipertones arrive comme une agréable surprise conforme à une certaine idée du vintage : une voix qui emmanche sans riper les tympans (donc pas pour les inconditionnels de Stax ou de Hi), pas de bidouillages électro ni de surproduction et surtout de sérieuses œillades à Détroit et sa Motown. Angleterre oblige, l'influence pop est de la partie. Mais ça, ils n'arriveront jamais à s'en débarrasser, c'est dans leurs gènes.